Mit deframed.news wird Framing endlich sichtbar
Die erste Plattform, die Schlagzeilen entschlüsselt und sprachliches Framing praktisch sichtbar macht
Heute stellen wir ein neues Angebot der Freiheitskanzlei vor: deframed.news.
deframed.news ist die erste Plattform, die Framing in Nachrichten nicht nur kritisiert, sondern sichtbar macht. Ganz praktisch. Direkt an der Schlagzeile. Direkt an der Sprache. Direkt im Vergleich zwischen Original und neutralisierter Version. Der Slogan lautet: Schlagzeilen entschlüsselt.
Ab sofort ist die Basisversion für alle verfügbar. Jeder kann sehen, wie aktuelle Schlagzeilen großer Nachrichtenquellen sprachlich gebaut sind, wie stark sie framen, wie emotional sie formuliert sind und wie dieselbe Nachricht klingt, wenn man sie sprachlich entschärft. Wer das System individuell anpassen möchte, also eigene Quellen, Regionen, Autoren, Filter und Einstellungen nutzen will, kann das als Freiheitsträger der Freiheitskanzlei tun.
Und genau darum geht es. deframed.news holt fortlaufend die Schlagzeilen großer Nachrichtenquellen über RSS-Feeds ab, analysiert sie sprachlich, bewertet den Framing-Anteil und zeigt dem Nutzer eine neutralisierte Fassung. In der aktuellen Version werden bereits rund 150 Nachrichtenquellen verarbeitet. Die Zahl der Quellen soll weiter wachsen, bis alle relevanten großen Nachrichtenquellen der Welt einbezogen sind. Damit entsteht etwas, das es bisher nicht gab: eine laufende, KI-gestützte, quellenübergreifende Framing-Analyse der Nachrichtenwelt, als praktische Werkzeug, das jeder ab sofort in seinem Alltag nutzen kann.
Warum deframed.news notwendig ist
Nachrichten bestehen nicht nur aus Fakten. Nachrichten bestehen auch aus Sprache. Aus Auswahl. Aus Gewichtung. Aus Zuspitzung. Aus Weglassung. Aus Begriffen. Aus emotionalen Signalen. Aus scheinbar kleinen Formulierungen, die beim Leser eine bestimmte Richtung erzeugen. Genau dort beginnt Framing.
Viele Menschen spüren seit Jahren, dass sie Nachrichten nicht mehr einfach nur als Information wahrnehmen, sondern als Deutung. Man liest eine Schlagzeile und merkt sofort: Hier wird nicht nur berichtet. Hier wird eingeordnet. Hier wird vorbereitet. Hier wird ein Bild erzeugt. Manchmal sehr grob, manchmal sehr subtil. Manchmal in der Überschrift, manchmal in der Unterzeile, manchmal in einzelnen Adjektiven, manchmal in der Auswahl der Begriffe, manchmal auch dadurch, dass bestimmte Aspekte sichtbar gemacht werden und andere nicht.
Bisher konnte man das fühlen, vermuten, kritisieren oder an einzelnen Beispielen zeigen. Mit deframed.news machen wir daraus erstmals ein systematisches Werkzeug.
Wir zeigen, was Sprache macht, wie Schlagzeilen wirken, wie stark ein Artikel sprachlich aufgeladen ist und wir zeigen, wie derselbe Inhalt klingt, wenn man ihn sprachlich neutralisiert.
Was deframed.news macht — und was bewusst nicht
Ganz wichtig ist die Abgrenzung. deframed.news behauptet nicht, die Wahrheit zu besitzen. Wir entscheiden nicht, ob ein Artikel inhaltlich wahr oder falsch ist. Wir behaupten auch nicht, warum ein Medium etwas schreibt oder nicht schreibt. Wir unterstellen keine Absicht. Wir erklären nicht, was in Redaktionen gedacht wurde. Wir sagen nicht: Dieser Journalist wollte manipulieren. Wir sagen nicht: Diese Quelle lügt. Wir tun etwas anderes, denn wir schauen auf die Sprache, mit wissenschaftlicher Methodik.
Wir analysieren, was sprachlich konkret im Text steht. Wir untersuchen, ob eine Überschrift emotionalisiert, dramatisiert, spekuliert, beeinflusst, reizüberflutet oder sachlich bleibt. Wir prüfen, wie stark Clickbait-Elemente enthalten sind. Wir zeigen, wie viel Framing im sprachlichen Ausdruck steckt. Und wir machen sichtbar, wie sich der Text verändert, wenn man ihn sprachlich neutralisiert.
Framing besteht im Kern aus mindestens drei großen Bereichen. Erstens: Welche Inhalte sind drin — und welche fehlen? Zweitens: Ist das, was behauptet wird, wahr oder nicht wahr? Drittens: Wie wird sprachlich formuliert? Welche Worte werden gewählt? Welche Emotion wird erzeugt? Welche Richtung bekommt der Leser durch die Sprache?
deframed.news konzentriert sich vor allem auf diesen dritten Bereich: die Sprache. Wir beantworten nicht die gesamte Wahrheitsfrage. Wir entscheiden nicht abschließend über die Vollständigkeit eines Artikels. Aber wir machen sichtbar, was sich aus der Sprache konkret ergibt. Und das ist mindestens ein Drittel der Miete.
Genau deshalb heißt das Projekt auch nicht „unframed.news“. Es wäre vermessen zu behaupten, irgendein Medium könne vollständig ohne Framing arbeiten. Jede Auswahl, jede Überschrift, jede Reihenfolge, jede Gewichtung enthält bereits eine Form von Perspektive. Deshalb heißt unser Projekt deframed.news: nicht vollständig unframed, sondern deframed — also weniger geframed, sprachlich entschärft, transparenter gemacht.
Die Basisversion ist für alle verfügbar
deframed.news ist ab sofort in der Basisversion für alle nutzbar. Jeder kann die Plattform öffnen und sehen, welche Themen gerade von wichtigen Medien gespielt werden, wie stark einzelne Schlagzeilen sprachlich geframed sind und wie eine neutralisierte Version aussehen kann.
In der Basisversion werden die aktuellen und wichtigen Themen aus ausgewählten Leitmedien abgeleitet. Damit bekommt jeder Nutzer sofort einen Überblick darüber, was gerade relevant ist und wie die Schlagzeilen sprachlich gebaut sind.
Wer mehr möchte, wer also die Plattform auf seine eigenen Bedürfnisse einstellen will, wird Freiheitsträger der Freiheitskanzlei. Dann lassen sich Quellen, Autoren, Regionen, Kategorien, Favoriten und Filter individuell konfigurieren. Die Basis ist frei. Die volle Individualisierung ist Teil der Freiheitskanzlei-Infrastruktur.
Das ist bewusst so angelegt als Lösung für freiheitsliebende Menschen. Denn deframed.news soll einerseits allen Menschen helfen, Framing sichtbar zu machen. Andererseits braucht eine solche unabhängige Infrastruktur Menschen, die sie tragen.
Zwei Ansichten: Magazin und Klassisch
deframed.news soll nicht nur analytisch stark sein, sondern auch gut nutzbar. Deshalb gibt es verschiedene Darstellungsformen. Der Nutzer kann zwischen einer Magazin-Ansicht und einer klassischen Ansicht wechseln. Die Magazin-Ansicht ist stärker bildorientiert und wirkt wie eine moderne Nachrichtenseite. Die klassische Ansicht ist ruhiger, geordneter und stärker auf Übersicht ausgelegt.
Das ist nicht nur Design. Es verändert die Art, wie man Nachrichten wahrnimmt. In einer Magazin-Ansicht wirken Themen stärker emotional, schneller, bildhafter. In einer klassischen Ansicht rücken Struktur, Quelle, Überschrift und Vergleich stärker in den Vordergrund. deframed.news macht damit nicht nur Framing sichtbar, sondern zeigt auch, wie sehr Darstellung selbst bereits Teil der Wirkung ist.
Der Nutzer kann also entscheiden: Will ich Nachrichten eher wie ein Magazin überfliegen oder in einer klassischen Presseschau betrachten? Beide Wege führen zum selben Kern: zur sprachlichen Analyse und zum Vergleich zwischen Original und deframed Version.
Jeder Artikel bekommt einen Framing-Index
Das Herzstück ist der Framing-Index.
Jeder Artikel zeigt oben sichtbar, wie stark er sprachlich geframed ist. Die Skala arbeitet mit klarer farblicher Orientierung: Grün steht für wenig Framing, Gelb für mittleres Framing, Rot für starkes Framing. Auf diese Weise erkennt der Nutzer sofort, ob ein Artikel eher sachlich, zugespitzt, emotionalisiert oder stark gelenkt formuliert ist.
Dieser Framing-Index ist kein moralisches Urteil. Er sagt nicht: Dieser Artikel ist gut oder schlecht. Er sagt auch nicht: Dieses Medium ist wahr oder falsch. Er sagt nur: Die Sprache dieses Artikels enthält bestimmte Muster, die auf Framing, Clickbait, Beeinflussung, Reizüberflutung oder Spekulation hindeuten.
Das ist ein völlig neuer Blick auf Nachrichten. Man liest nicht mehr nur die Schlagzeile, sondern sieht gleichzeitig, wie sie sprachlich arbeitet. Der Leser bekommt damit eine zweite Ebene der Wahrnehmung. Er sieht nicht nur die Nachricht, sondern auch die Verpackung der Nachricht.
Und genau das ist die eigentliche Weltneuheit: Das Framing wird sichtbar, bevor es unbemerkt wirkt.
Original oder deframed: Der direkte Vergleich
Bei jedem Artikel kann der Nutzer zwischen der Originalansicht und der deframed Version wechseln. Das Original zeigt die Überschrift und Unterzeile so, wie sie aus der Quelle übernommen wurden. Die deframed Version zeigt eine sprachlich neutralisierte Fassung. Der Nutzer kann auch beide Varianten nebeneinanderstellen und direkt vergleichen.
Das ist besonders stark, weil die Unterschiede oft sofort ins Auge springen.
Aus einer zugespitzten Formulierung wie „Red-Bull-Boss muss Klopp freigeben“ wird in der deframed Version eine nüchternere Aussage wie „Klopp-Verpflichtung erfordert Freigabe“. Der Inhalt bleibt erkennbar, aber der Druck, die Dramatisierung und die emotionale Aufladung werden reduziert.
Genau darum geht es. deframed.news entfernt nicht die Nachricht. Es entfernt nicht das Thema. Es entfernt nicht die Quelle. Es macht die sprachliche Verpackung sichtbar und bietet eine neutralere Alternative an.
Der Nutzer kann pro Artikel entscheiden, ob er Original oder deframed sehen möchte. Er kann aber auch pauschal einstellen, welche Version ihm zuerst angezeigt werden soll. Wer Nachrichten weiterhin im Original lesen will, kann das tun. Wer grundsätzlich zuerst die neutralisierte Variante sehen möchte, kann auch das einstellen.
Warum die Detailanalyse so wichtig ist
deframed.news bleibt nicht bei einer einfachen Prozentzahl stehen. Der Nutzer kann auf den Framing-Index klicken und erhält eine detaillierte Erklärung, warum der Index so ausgefallen ist.
Das ist entscheidend. Denn Transparenz bedeutet nicht nur, ein Ergebnis zu zeigen. Transparenz bedeutet, den Weg zum Ergebnis sichtbar zu machen. Deshalb zeigt deframed.news, welche Faktoren in die Bewertung eingeflossen sind. Dazu gehören unter anderem Framing, Clickbait, Beeinflussung, Reizüberflutung und Spekulation.
In der Detailansicht sieht der Nutzer beispielsweise, ob eine Überschrift vor allem clickbait-artig ist, ob sie spekulativ formuliert wurde, ob sie emotionalisiert, ob sie zur Meinungsäußerung oder Aktion drängt oder ob sie im Kern eher sachlich bleibt. Zusätzlich wird angezeigt, mit welchem KI-Modell und mit welchem Prompt die Analyse durchgeführt wurde.
Das ist ein wichtiger Punkt, weil KI-Analysen sonst schnell als Blackbox wahrgenommen werden. deframed.news macht die Analyse selbst prüfbar. Der Nutzer sieht nicht nur ein Ergebnis, sondern auch die methodische Grundlage. Damit wird die KI nicht zur geheimen Autorität, sondern zum transparenten Werkzeug.
Sentiment: Wie emotional ist die Sprache?
Neben dem Framing-Index gibt es eine eigene Sentiment-Analyse. Sie zeigt, wie stark die Sprache emotionalisierend wirkt. Dabei werden unter anderem Werte wie Valenz, Aktivierung und Dominanz dargestellt. Außerdem werden konkrete emotionale Kategorien wie Freude, Ärger, Traurigkeit, Angst oder Ekel sichtbar gemacht.
Das klingt zunächst technisch, ist aber in der Praxis enorm hilfreich. Denn viele Nachrichten wirken nicht durch offene Meinung, sondern durch emotionale Grundierung. Eine Überschrift kann Angst erzeugen, Empörung auslösen, Spannung aufbauen oder moralische Überlegenheit signalisieren, ohne eine einzige direkte Bewertung auszusprechen.
deframed.news macht diese emotionale Schicht sichtbar.
Der Nutzer sieht: Ist die Sprache ruhig oder aufgeregt? Ist der Grundton sachlich oder emotionalisiert? Wird Angst erzeugt? Wird Ärger aktiviert? Wird ein Thema dramatisiert? Wird der Leser in eine bestimmte Stimmung gebracht?
Damit entsteht ein neues Leseverhalten. Man liest eine Schlagzeile nicht mehr nur inhaltlich, sondern erkennt gleichzeitig ihre emotionale Architektur.
Der Framing-Filter: Nachrichten nach Sprachqualität filtern
Eine besonders praktische Funktion ist der Framing-Filter. Der Nutzer kann einstellen, welchen Framing-Wert er noch akzeptieren möchte. Inhalte, die darüber liegen, können ausgefiltert werden.
Das ist revolutionär, weil der Nutzer damit zum ersten Mal nicht nur nach Thema, Quelle oder Region filtert, sondern nach sprachlicher Belastung.
Wer keine stark emotionalisierten Schlagzeilen lesen möchte, kann den Framing-Filter niedriger einstellen. Wer sich zunächst einen Überblick verschaffen möchte, ohne von stark zugespitzter Sprache überrollt zu werden, kann besonders stark geframte Inhalte ausblenden. Wer dagegen gerade untersuchen möchte, welche Medien stark framen, kann den Filter bewusst anders einsetzen.
Damit wird aus Nachrichtenkonsum ein bewusst steuerbarer Prozess. Der Nutzer entscheidet selbst, wie viel sprachliche Zuspitzung er zulassen will.
Weitere Quellen zum selben Thema
deframed.news zeigt zu einem Artikel weitere Quellen an, die denselben oder einen ähnlichen Inhalt betreffen. Dadurch erkennt der Nutzer sofort, wie andere Medien dasselbe Thema behandeln.
Das ist ein weiterer zentraler Baustein. Denn Framing erkennt man oft erst im Vergleich. Wenn fünf Medien über dasselbe Ereignis berichten, aber völlig unterschiedliche Begriffe, Gewichtungen und emotionale Signale verwenden, wird sichtbar, wie stark Sprache Wirklichkeit formt.
Eine Quelle spricht von „Abschiebung“. Eine andere von „Rückführung“. Eine dritte von „Deportation“. Eine vierte von „Präzedenzfall“. Schon diese Unterschiede verändern den Eindruck. deframed.news macht solche Unterschiede systematisch sichtbar.
Der Nutzer bleibt also nicht in einer Quelle gefangen. Er kann sehen, wie andere Medien dasselbe Thema behandeln. Dadurch entsteht eine echte internationale und quellenübergreifende Presseschau.
Community: Diskussion über Mediengrenzen hinweg
deframed.news ist nicht nur ein Analysewerkzeug, sondern auch eine Community. Nutzer können Artikel kommentieren, liken, disliken und Kommentare teilen. Jeder Kommentar und jede Nachricht lässt sich einzeln teilen.
Das ist wichtig, weil die Diskussion über Nachrichten heute oft innerhalb einzelner Plattformen oder Medienblasen stattfindet. deframed.news öffnet diese Struktur. Die Diskussion hängt nicht mehr nur an einer Quelle, sondern am Thema, am Artikel, am Vergleich und an der Analyse.
So entsteht eine neue Form der Medienöffentlichkeit. Menschen können nicht nur sagen: „Ich finde diesen Artikel schlecht.“ Sie können genauer diskutieren: Welche Formulierung framed? Welche Emotion wird erzeugt? Was steht im Original? Wie sieht die deframed Version aus? Wie berichten andere Quellen? Welche sprachlichen Muster wiederholen sich?
Damit wird Medienkritik konkreter, präziser und nachvollziehbarer.
Quellen auswählen, blockieren und individuell konfigurieren
In der Basisversion ist deframed.news für alle verfügbar. Wer das System aber individualisieren möchte, wird Freiheitsträger der Freiheitskanzlei. Dann lassen sich Quellen und Autoren anpassen, Artikel speichern, Favoriten anlegen, Regionen und Kategorien konfigurieren und bestimmte Autoren blockieren. Außerdem sind damit alle Lösungen der Freiheitskanzlei enthalten.
Das ist der Unterschied zwischen öffentlicher Basisfunktion und persönlichem Nachrichtenlabor.
Ein normaler Nutzer kann deframed.news öffnen und sehen, wie die wichtigsten Schlagzeilen entschlüsselt werden. Ein Freiheitsträger kann das System auf seine eigenen Bedürfnisse einstellen. Er kann Quellen ausblenden, Regionen wechseln, Kategorien anpassen, Autoren blockieren, eigene Favoriten speichern und sich seine persönliche deframed Presseschau aufbauen.
Damit wird deframed.news nicht nur ein Medienprojekt, sondern ein Werkzeug für persönliche Informationssouveränität.
Regionen wechseln: Deutschland, Österreich, Großbritannien, USA
Der Nutzer kann die Region wechseln und erhält dann nur noch Quellen aus der gewählten Region. In der aktuellen Oberfläche sind unter anderem Deutschland, Österreich, Großbritannien und die USA sichtbar.
Das ist besonders spannend, weil Framing nicht nur innerhalb eines Landes unterschiedlich funktioniert, sondern auch zwischen Ländern. Ein Thema wird in Deutschland anders erzählt als in den USA. Ein europäisches Ereignis wird in Großbritannien anders gerahmt als in Österreich. Ein geopolitischer Konflikt sieht in verschiedenen Sprachräumen völlig unterschiedlich aus.
deframed.news kann diese Unterschiede sichtbar machen.
Und das ist erst der Anfang. Die Zahl der Quellen soll in den nächsten Wochen deutlich erweitert werden, perspektivisch auf alle relevanten weltweiten Leitmedien.
Quellenanalyse: Wie framed ein Medium über längere Zeit?
Besonders mächtig wird deframed.news dort, wo nicht nur einzelne Artikel analysiert werden, sondern ganze Quellen.
Jede Quelle kann ausführlich analysiert werden. Dabei werden Framing-Index, Zahl der Artikel, Zeitraum und Zahl der Autoren angezeigt. Außerdem gibt es eine Score-Übersicht mit Framing, Clickbait, Beeinflussung, Reizüberflutung und Spekulation.
Damit wird aus Medienkritik erstmals eine fortlaufende Quellenanalyse.
Man kann sehen, wie stark eine Quelle im Durchschnitt framed. Man kann erkennen, ob ein Medium über einen Zeitraum hinweg sachlicher oder emotionaler wird. Man kann untersuchen, zu welchen Uhrzeiten besonders viele Nachrichten veröffentlicht werden. Man kann Themenschwerpunkte sichtbar machen. Man kann sehen, welche Begriffe über bestimmte Zeiträume dominieren.
Das ist eine völlig neue Ebene der Medienbeobachtung. Bisher wurde häufig über einzelne Beispiele gestritten. deframed.news ermöglicht dagegen Mustererkennung.
Nicht mehr nur: „Dieser eine Artikel war geframed.“
Sondern: „Diese Quelle zeigt über drei Monate hinweg bestimmte sprachliche Muster.
“
Autorenanalyse: Wie framed ein einzelner Autor?
Noch spannender wird es bei der Autorenanalyse. Über den Quellenbereich lässt sich zeigen, wie stark einzelne Autoren framen und für welches Medium sie üblicherweise arbeiten.
Das ist ein enorm starkes Werkzeug.
Denn Medien bestehen nicht nur aus Marken. Medien bestehen aus Redaktionen, Ressorts und Autoren. Manchmal ist nicht ein ganzes Medium stark geframed, sondern ein bestimmter Autor. Manchmal framed ein Autor in einem Themenbereich stärker als in einem anderen. Manchmal unterscheiden sich Autoren innerhalb desselben Mediums erheblich.
deframed.news kann solche Muster sichtbar machen.
Auch hier gilt: Das ist kein persönlicher Angriff. Es ist keine moralische Verurteilung. Es ist eine sprachliche Analyse. Wer schreibt wie? Wer nutzt welche Formulierungen? Wo wird zugespitzt? Wo wird neutralisiert? Wo wird spekuliert? Wo wird emotionalisiert?
Damit entsteht eine neue Transparenz über journalistische Sprache.
Warum das eine Weltneuheit ist
deframed.news ist deshalb eine Weltneuheit, weil es mehrere Dinge verbindet, die bisher meist getrennt waren.
Es ist eine Nachrichtenseite. Es ist eine Framing-Analyse. Es ist ein KI-gestütztes Sprachlabor. Es ist eine internationale Presseschau. Es ist ein Vergleichswerkzeug. Es ist eine Community. Es ist ein Quellen- und Autorenmonitor. Und es ist ein persönliches Nachrichtenkonfigurationssystem. Der entscheidende Punkt ist aber nicht die Technik allein. Der entscheidende Punkt ist die neue Haltung zum Wir sagen nicht: Glaube uns statt den Medien, sondern schau genauer hin.
Vergleiche Original und deframed Version. Sieh dir an, welche Sprache verwendet wird. Prüfe, wie stark ein Artikel emotionalisiert. Vergleiche verschiedene Quellen. Beobachte, wie ein Medium über Zeit berichtet. Sieh dir Autorenprofile an. Entscheide selbst, wie viel Framing du in deinem Nachrichtenstrom zulassen willst.
Das ist Informationsfreiheit im praktischen Alltag.
Warum wir das als Freiheitskanzlei machen
Die Freiheitskanzlei arbeitet an Infrastruktur zum Schutz unserer Freiheit. deframed.news ist genau das: Infrastruktur. Denn Freiheit beginnt nicht erst im Gerichtssaal. Freiheit beginnt dort, wo Menschen wahrnehmen, verstehen und selbst urteilen können. Wer Sprache nicht erkennt, wird von Sprache geführt. Wer Framing nicht sieht, wird durch Framing bewegt. Wer nur eine Schlagzeile liest, übernimmt oft schon die Deutung, bevor er den Inhalt geprüft hat.
Deshalb ist deframed.news so wichtig. Es gibt dem Nutzer einen Moment der Distanz zurück. Einen zweiten Blick. Eine sprachliche Bremse. Eine Möglichkeit, die Schlagzeile nicht einfach auf sich wirken zu lassen, sondern sie zu entschlüsseln.
Das ist keine Kleinigkeit. In einer Zeit, in der Politik, Medien, Aktivismus, Konzernkommunikation und Plattformlogik immer stärker ineinander greifen, wird sprachliche Souveränität zu einer Freiheitsfrage.
Was deframed.news nicht ersetzt
deframed.news ersetzt nicht den eigenen Verstand. Es ersetzt nicht Recherche. Es ersetzt nicht Quellenkritik. Es ersetzt nicht die Wahrheitsprüfung. Es ersetzt nicht das Lesen ganzer Artikel. Es ersetzt auch keine umfassende Medienanalyse im wissenschaftlichen Sinne. Aber es liefert etwas, was bisher gefehlt hat: eine schnelle, sichtbare, nachvollziehbare Analyse der sprachlichen Rahmung.
Das ist der erste Filter. Nicht im Sinne von Zensur. Sondern im Sinne von Bewusstsein. Der Nutzer soll nicht weniger sehen. Er soll mehr erkennen.
Fazit: Wir machen sichtbar, was bisher unsichtbar war
deframed.news ist kein weiteres Nachrichtenportal. Es ist ein Werkzeug gegen unbewusstes Framing. Es macht sichtbar, was bisher oft nur gefühlt wurde. Es zeigt, wie Sprache wirkt. Es zeigt, wie Medien Themen rahmen. Es zeigt, wie stark Überschriften emotionalisieren. Es zeigt, welche Quellen ähnlich berichten. Es zeigt, wie Autoren und Medien über Zeit sprachlich arbeiten.
Wir behaupten nicht, die Wahrheit zu besitzen. Wir behaupten nicht, dass andere immer falsch liegen. Wir sagen nur: Schaut auf die Sprache, denn Sprache ist der erste Rahmen, durch den wir die Welt sehen. Mit deframed.news wird dieser Rahmen sichtbar - natürlich nicht perfekt und endgültig oder allwissend. Aber zum ersten Mal systematisch, fortlaufend, vergleichbar und für alle nutzbar. deframed.news: Schlagzeilen entschlüsselt.
Heute geht es los. Hier auf deframed.news.

















Top 👍🏻👏🏻
….. Super und danke, dass Ihr dieses Format auf die Beine gestellt habt! 👏 👍